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5 Handlungsfelder für Klimaschutz in Onlineshops

Aktualisiert: Nov 16

Onlinehändler stehen vor einer besonderen Herausforderung, denn nur ein Bruchteil der CO2-Emissionen entsteht direkt durch das Unternehmen, die meisten CO2-Emissionen entstehen indirekt durch die beschafften und verkauften Produkte.


Es ist heute wichtiger denn je, unternehmerische Verantwortung zu übernehmen und Lösungen zu entwickeln, die einen nachhaltigen und ressourcenschonenden Handel

ermöglichen. Onlinehändler stehen hier vor einer besonderen Herausforderung, denn nur ein Bruchteil der CO2-Emissionen entsteht direkt durch das Unternehmen (also im Büro und ggf. im Lager), die meisten CO2-Emissionen entstehen indirekt durch die beschafften und verkauften Produkte. Wie kann man diesen, viel größeren Hebel nutzen, um einen positiven Beitrag zum Klimaschutz zu leisten?




Wie kann man Online Shopping und Klimaschutz zusammenbringen?





1. Verpackung

Verpackungsmüll reduzieren u. ökologische Alternativen nutzen.

Verpackungsmüll – insbesondere Plastikmüll stellt eine enorme Belastung für unser Ökosystem dar. Das Hauptproblem: Plastikverpackungen sind biologisch nicht abbaubar. Früher oder später landen diese dann oftmals im Meer. Für die Umwelt und beheimatete

Lebewesen hat das katastrophale Folgen. Zudem verbraucht die Verpackungsherstellung viel Energie, was sich negativ auf die CO2-Bilanz auswirkt.


2. Kompensation

Emissionen vermeiden, reduzieren und kompensieren.

Du solltest grundsätzlich versuchen möglichst viel CO2 zu reduzieren oder besser ganz zu vermeiden. Da es auch im E-Commerce trotz aller Bemühungen leider

nicht komplett ohne Emissionen geht, ist eine CO2- Kompensationen eine weiterer sinnvoller Schritt. Durch die Finanzierung von Klimaschutzprojekten werden klimaschädliche Gase an anderer Stelle eingespart, z.B. durch zertifizierte Aufforstungsprojekte. Du kannst CO2-Kompensation sowohl optional deinen Kunden anbieten oder direkt mit jeder oder bei bestimmten Bestellungen inkludieren.


3. Energie

Strom sparen und erneuerbare Energie nutzen.

Um langfristig Treibhausgase einzusparen, lohnt es sich auch beim Thema Energie einmal genauer hinzuschauen. Nicht nur ein grüner Stromanbieter für Büro und Lager ist wichtig. Jeder Klick verbraucht Strom. Und auch deine Shop-Homepage benötigt Energie - wie viel hängt dabei vor allem von deinem Hosting-Provider, dem Traffic und Datenvolumen ab. Zwar wird die Stromversorgung in Deutschland Jahr für Jahr "grüner", dennoch stammt der Großteil aus fossilen Energieträger (wie Kohle, Erdöl und Erdgas). Bei der Verbrennung dieser entstehen allerdings in extremen Mengen Treibhausgase und gesundheitsschädliche Schadstoffe.


4. Sortiment

Nachhaltige Sortimentsgestaltung & Zero-Waste-Philosophie beherzigen.

Von der Produktion und Nutzung bis hin zur finalen Entsorgung – über den gesamten Lebenszyklus hinweg haben deine Produkte Einfluss auf die Umwelt. Viele Produkte, die nicht aus nachhaltigen Rohstoffen hergestellt werden, wie z.B. kurzlebige Einwegprodukte aus Kunststoff, können bei unsachgemäßer Entsorgung in der Umwelt landen und verbleiben dort dann viele Jahrzehnte.


5. Logistik

Transportwege kürzen, Retouren vermeiden und zu grünen Speditionen wechseln.

In Deutschland macht der Straßengüterverkehr jährlich rund 30% der Treibhausemissionen aus. Allein im letzten Jahr wurden über 300 Millionen Pakete als Retoure wieder zurückgeschickt, was eine enorme Umweltbelastung bedeutet.


Es gibt also viel zu tun, aber der wichtigste Schritt ist der Erste. Anpacken statt sich nur den Kopf zu zerbrechen.


Unter diesem Link kannst du unsere Checkliste herunterladen, welche eine Übersicht hilfreicher Partner und Anbieter beinhaltet sowie eine Einschätzung zu Kosten, Aufwand und Nutzen unterschiedlicher Initiativen und Dienstleistungen.